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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Kristof in Wien: Die ruhigen Tage

09.10.2007 (KMZ) - Den gestrigen Tag hieß es ruhig anzugehen, da so eine Städtetour doch sehr viel vom Körper abverlangt. Deshalb war das erste Ziel nach dem Frühstück der Wiener Prater (A) bzw. der Teil des Wiener Praters, den man auch “Wurstelprater” oder “Volksprater” nennt. Dort war der Uhrzeit entsprechend natürlich nocht nicht viel los, was aber durchaus ein Vorteil sein kann, da man sich so in aller Ruhe alles betrachten kann und die Lautstärke auch noch ein angenehmes Maß hat.

Zu einem Besuch des Volskpraters gehört natürlich auch eine Fahrt im - bereits 1897 errichteten - Riesenrad (B). Der Besuch des Praters wurde mit einem kleinen Spaziergang über die Hauptallee und anschließender Stärkung in einem dort ansässigen Restaurant abgerundet.

Die nächste Station des gestrigen Tages war das Hundertwasserhaus (C). Da ich vor etlichen Jahren bereits einmal dort gewesen bin, war es gleich noch interessanter, da Hundertwasserarchitektur ja auch mit Leben, sprich wachsenden Bäumen und Pflanzen, zu tun hat, die die von Hundertwasser (mit)geplanten Gebäude regelmäßig verändern.

Nächster Stopp war das Hotel, wo es sich umzuziehen galt, da am Abend ein Konzert des Wiener Hofburgorchesters in einem der Redoutensäle der Hofburg (D) anstand. Gegeben wurde ein angenehmes, aber nicht weltbewegendes “Touristen-Potpourri”, was den ersten der beiden ruhigen Tage allerdings gelungen abrundete.

10.10.2007 (KMZ) - Der heutige Tag begann mit einem Besuch des Augartens (A). In diesem Garten, der ganz im Sinne des Wiener Barock angelegt ist, lässt es sich wunderbar flaniereren; erst Recht, wenn das Wetter so gut mitspielt wie in den letzten Tagen. Einzig die beiden Flaktürme (B) - Relikte aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges - stören die Idylle ein wenig, aber gehören eben genauso zur Geschichte, wie der Garten selbst. Nach einer kleinen Stärkung in der Bunkerei (hier sind sie also geblieben, all die Wespen Europas) noch ein kleiner Abstecher in die Porzellanmanufaktur (C). Dort habe ich mich leider in ein Service mit chinesischem Drachenmotiv verliebt. Leider? Ja, leider. Denn bezahlbar ist es keineswegs - allein das kleine Tischväschen würde schon mit über 500 Euro zu Buche schlagen.

Vom Barock und den schönen (unbezahlbaren) Dingen des Lebens nun in eine komplett andere Ära der Wiener Geschichte: Ein kleiner Abstecher (”klein” bedeutet in Wien mitunter über eine Stunde Fahrt) zu den Karl-Marx-Höfen (D), ein bereits 1927 errichteter Wohnkomplex für Arbeiter, später auch Mittelpunkt des Arbeiterwiderstandes in Wien. Mit über einem Kilometer Länge ein schon gigantisches Bauwerk.

Nach einer langen Fahrt verlangt der Magen allerdings auch schnell danach, mit Speiß und Trank gefüllt zu werden, was einen Abstecher zum Gasthof “Zum Renner” (E) zur Folge hatte. Neben Unmengen an Mastochsenspeisen, die mir als Zwangsveganer natürlich nicht so zusagen, gab es auch einen köstlichen Apfelstrudel, von dem ich gleich zwei Portionen essen “musste” :-) Mit einem Spaziergang an der Donau nach dem Essen endete auch schon das Programm des heutigen Tages - morgen dann wieder ein wenig mehr Kultur!

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