WordPress database error: [Table './idgsql1/wp01_statz' is marked as crashed and should be repaired]
INSERT INTO `wp01_statz`(IP, time, referer, keyword, host, page, username) VALUES('54.198.247.44','2017-09-25 15:34:25',NULL,NULL,NULL,438,'Gast')

Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Kristof in Wien: Kultur pur

Kultur pur mit kleinem Schwarzen - diese wenigen Worte beschreiben ungefähr meine letzten beiden Tage in Wien, wobei beim kleinen Schwarzen nicht das sonst damit bezeichnete Abendkleid, sondern der hiesige Mokka bzw. Espresso gemeint ist; denn Kaffee gehört zu Wien genauso dazu, wie der Apfelstrudel und die Sachertorte.

Diesem Beitrag hängen zwei KMZ-Dateien an, die die angefahrenen und angelaufenen Stationen der letzten beiden Tage mit Hilfe von Google Earth zu visualisieren versuchen. Großbuchstaben in Klammern hinter Ortsbezeichnungen kennzeichnen folgt “Ortsmarken”, die in den jeweiligen KMZ-Dateien abgelegt wurden. Ausgangspunkt eines jeden Ausflugs ist das Hotel Birg-Cyrus im Wiener Stadtteil Favoriten.

07.10.2007 (KMZ) - Nach einer ausgedehnten Parkplatzsuche und einigen Wirrungen, die durch das Wiener Einbahnstraßengeflecht entstanden, war dann doch ein Parkplatz gefunden, der einen Fußmarsch von ca. 15 Minuten von der Wiener Hofburg entfernt lag. Dort angekommen fiel der Blick zuerst auf die Neue Burg (A), die auf den Betrachter einen imposanten Eindruck hinterlässt. Aber anstatt einer Besichtigung der (Neuen) Hofburg führte der nächste Gang zur Schatzkammer (B), in der unter anderem die berühmten “Reichskleinodien” aufbewahrt werden. Nach einem ca. anderthalbstündigen Rundgang durch die Schatzkammer verlangte der Magen nach einer kleinen Stärkung. Leider war im berühmten Café Demel (C) kein Platz mehr zu ergattern, weshalb ein libanesisches Restaurant für den Hunger herhalten musste. Im Nachhinein waren die herzhaften libanesischen Speisen wohl auch die bessere Wahl.

Nachdem die Beine etwas Ruhe und der Magen eine Füllung bekommen hatten, führte der Weg zur Peterskirche (D), die durch ihre barocke Innenausstattung hervorsticht. Nach diesem kurzen Fußweg zur Peterskirche verlangte es dann aber doch nach einem Kaffee, weshalb der nächste Anlaufpunkt das (ebenfalls berühmte) Café Hawelka (F) war. Der Weg dorthin führte an der Wiener Pestsäule (E) vorbei, welche Kaiser Leopold I. errichten ließ, nachdem die Pestepidemie von 1679 überstanden war.

Gestärkt durch den guten Kaffee konnte nun getrost der Rückweg zum Parkplatz angetreten werden, der durch den Volksgarten (G) und am Parlament (H) vorbeiführte. Das Abendbrot wurde zu späterer Stund im Griechenbeisl (I) eingenommen.

08.10.2007 (KMZ) - Den heutigen Tag nahm die Schlossanlage und das Schloss Schönbrunn (C) in Anspruch. Vom Parkplatz, der nach erneuten Irrungen und Wirrungen doch tatsächlich gefunden ward, führte der erste Weg zur Gloriette (A), von welcher man einen herrlichen Ausblick auf das Schloss hat. Nach einer kleinen Stärkung im Café führte der Weg über den Neptunbrunnen (B) direkt zum eigentlichen Schloss, durch welches ein ca. zweistündiger Rundgang, der 40 Zimmer abdeckt, führte. Nach dem Rundgang brach auch schon der Abend an, was Antritt des Rückweges herbeiführte, welcher durch einen erneuten Stopp im Café in der Gloriette unterbrochen wurde.

Nun sitze ich hier im Hotel, diese Zeilen tippend, und werde die mir noch bis zum Abendbrot verbleibenden Minuten liegend verbringen :-)

Einen Kommentar schreiben