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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Eidesstattliche Versicherung

Hier­mit ver­sichere ich an Eides statt, dass ich mich nicht in meinen Grund­rechten – insbesondere nicht in mei­nem Recht auf freie Mei­nung in Wort, Schrift und Bild (Artikel 5, Absatz 1, Grund­gesetz für die Bundes­republik Deutsch­land) – ein­schränken lasse!

Sehr geehrter Herr Korwisi,

am heutigen Tage bin ich durch reinen Zufall auf Ihre Internet­präsenz http://www.im-dachgeschoss.de auf­merk­sam geworden und habe gesehen, dass Sie unter der URL http://www.im-dachgeschoss.de/ohnegleichen/653/mccarthy-laesst-gruessen einen Kommentar von mir veröffentlicht haben.

Weiterhin finde ich es abscheulich, dass Sie mich mit dem ehemaligen, verstorbenen US-Senator McCarthy vergleichen. Ein solches Verhalten ist für mich ohne Tragweite. Nachfolgend möchte ich Sie um folgendes bitten:

1. Ich bitte Sie, den oben genannten Link - mit Wirkung nach erhalt der E-Mail - unverzüglich zu entfernen.
2. Mir an Eides statt zu versichern, dass Sie diesen Link in keinster weise mehr veröffentlichen, da Sie am sonsten mit zivil- und strafrechtlichen Maßnahmen rechnen müssen.

Ich bitte Sie höflichst darum, die oben genannten Punkte nach Erhalt dieser E-Mail zu erledigen und dieses mir in einem separaten Schreiben mitzuteilen, dass Sie den Link entfernt haben.

Sollten Sie dies bzgl. noch Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit per Mail zur Verfügung.

Ich verbleibe mit,

mit freundlichen Grüßen
Ihr

Yasin Kurt

– 20. September 2009, 12:37 via E-Mail

13 Reaktionen zu “Eidesstattliche Versicherung”

  1. Andreas Kißmehl

    Sehr geehrter Herr Kurt,

    Warum veröffentlichen sie einen Kommentar auf einer Plattform und bestehen darauf, dass dieser dann von einen anderen Plattform gelöscht wird?

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr

    Andreas Kißmehl

  2. DLES die 5 « Das Leben eines Schülers

    […] Eidesstattliche Versicherung […]

  3. Alex Unrath

    Herr Kurt,

    Sie haben doch Ihre Meinung schon längst auf einer öffentlichen Plattform veröffentlicht. Warum stehen Sie nicht einfach dazu? Oder möchten Sie sich bei den Parteien entschuldigen?

    Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde es verfolgen!

  4. kledy.de

    CDU-Mitglied fordert eidesstattliche Versicherung von Blogger…

    CDU-Mitglied Yasin Kurt droht Blogger mit zivil- und strafrechtlichen Maßnahmen, sollte dieser einen Kurt-kritischen Beitrag nicht unverzüglich entfernen und eine eidesstattliche Erklärung abgeben….

  5. Twitter Trackbacks for Sinnbefreit im Dachgeschoss [im-dachgeschoss.de] on Topsy.com

    […] Sinnbefreit im Dachgeschoss www.im-dachgeschoss.de/ohnegleichen/695/eidesstattliche-versicherung – view page – cached Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich mich nicht in meinen Grund- rechten – insbesondere nicht in meinem Recht auf freie Meinung in Wort, Schrift und Bild (Artikel 5, Absatz 1, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland) – einschränken lasse! — From the page […]

  6. Horst

    Ich habe zwar keine Ahnung, um was es überhaupt geht, aber üblicherweise werden doch Blogger abgemahnt, um dann zu weinen “Der hätte doch nur eine Mail schicken müssen und nicht gleich zum Anwalt rennen”. Und hier scheint genau das der Fall zu sein.

    Danke, dass Du allen Bloggern diese Möglichkeit genommen hast.

  7. Sebastian

    @Horst
    Abmahnung hin oder her: Wenn der Abmahnungsgegenstand unter die Meinungsfreiheit fällt, warum sollte irgend ein Blogger einen solchen Eintrag löschen? Einfach mal dem Link oben folgen und den kritisierten Eintrag ansehen. Ich kann daran nichts erkennen, was nicht durch die Meinungsfreiheit abgedeckt und daher völlig okay wäre. Erst denken, dann motzen. Es kann doch nicht sein, dass jeder sofort einknicken soll, wenn ein anderer mit Anwalt droht. Wo kämen wir denn da hin?

    Dieser Herr Kurt jedenfalls ist ja der Knaller. Habe mir gerade einen seiner Podcasts angesehen und bin höchst amüsiert. Kann man ja eigentlich nicht wirklich ernst nehmen, irgendwie.

  8. Niklas

    Ach, naja.
    Ein 17-Jähirger, der peinliche Videos macht. Nicht wirklich der Angstgegner der deutschen Blooger, oder?

  9. Kristof

    @Alexander
    Da der Kommentar weiterhin das Youtube-Video “schmückt”, gehe ich nicht davon aus, dass er sich entschuldigen möchte.

    @Horst
    Wie Sebastian bereits angemerkt hat, ist es in diesem Fall eigentlich völlig egal, ob er mir eine E-Mail schreibt oder direkt zum Anwalt rennt. In angebrachten Fällen halte ich eine Vorabkommunikation vor der Konsultation eines Anwalts durchaus für sinnvoll und angebracht, aber diese Aktion von Yasin Kurt erachte ich nur als dreist.

    @Niklas
    Es ist nicht Angst, die mich dazu bewegte obigen Beitrag zu posten. Vielmehr ist es die Dreistigkeit, mit zivil- und strafrechtlichen Folgen zu drohen, die mich in diesem Fall verärgert hat (mal davon abgesehen, wie ernst diese Drohung zu nehmen ist).

  10. dot tilde dot

    @6 (horst):

    üblicherweise schickt man jemandem, der auf seiner website himmelschreiendes unrecht verbricht natürlich erst mal eine email, klar. wenn dieser dann aber überzogene forderungen stellt, dann kann ich aus der nichterfüllung dieses wunsches nicht erkennen, dass herr korwisi allen bloggern damit irgend eine möglichkeit genommen hätte.

    herr kurt übertreibt offensichtlich. die fehler in seinem schreiben, lexikalische und grammatische, konterkarieren die bedrohliche stimmung, die mich beim lesen fast beschleichen will. auch die kombination von superlativer höflichkeit mit juristischer kulisse schreit nach popcorn.

    warum sollte herr korwisi darauf anders als durch veröffentlichung der korrespondenz nachkommen?

    .~.

  11. dot tilde dot

    ähm, nachkommen ist ja wohl falsch. reagieren war gemeint.

    .~.

  12. Öffentliche Entschuldigung von Yasin Kurt (Sinnbefreit im Dachgeschoss)

    […] Ich akzeptiere die Entschuldigung hinsichtlich der Androhung von zivil- und strafrechtlichen Maßnahmen und betrachte das Schreiben vom 20. September 2009 hiermit als gegenstandslos. […]

  13. Öffentliche Entschuldigung von Yasin Kurt « Das Leben eines Schülers

    […] Ich akzeptiere die Entschuldigung hinsichtlich der Androhung von zivil- und strafrechtlichen Maßnahmen und betrachte das Schreiben vom 20. September 2009 hiermit als gegenstandslos. Für die betroffenen Parteien mögen deren Funktionäre sprechen […]

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