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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Zensur: Die Macht der neuen Medien

Ist es nicht schön, wenn man sich in einer wohlbehüteten Welt zu Hause fühlen darf? Das Denken und der eigene Wille dürfen gerne ausgeschaltet werden, schließlich ist das Bilden einer eigenen Meinung nicht mehr nötig: das erledigen die “Großen” doch für uns.

Ein schönes Beispiel hat das Nachrichtenportal SPIEGEL ONLINE aufgegriffen: Weil eine Fotografie von Maarten Dors einen rauchenden Minderjährigen zeigte, wurde es vom Bilderdienst Flickr kurzerhand entfernt. Nach einem Gespräch von Maarten Dors mit einem Yahoo-Manger wurde das Bild zwar wieder eingestellt, aber kurz darauf wieder entfernt, denn man könnte ja denken, dass es sich hierbei um eine an Jugendliche gerichtete Aufforderung zum Rauchen handeln könnte.

Zwar ist das Bild nun wieder online - Yahoo hat sich sogar zu einer Entschuldigung hinreißen lassen - aber nichts desto trotz ist es ein schönes Beispiel für “vorauseilenden Gehorsam”, wie SPIEGEL ONLINE tituliert, der nicht nur bei Flickr auf der Tagesordnung steht. Staatliche Zensur ist eine Sache, aber wenn nun schon große Konzerne damit beginnen dem Staat vorzugreifen und eigenhändig undurchsichtige Zensurmaßnahmen durchzuführen ist eine ganz Andere: ein Schritt zu viel, der verdeutlicht wie mächtig gut besuchte sogenannte Web 2.0-Dienste bereits geworden sind.

Weitere Beispiele für Flickr-Zensur im SPIEGEL ONLINE-Artikel Vorauseilender Gehorsam: Wenn der Provider Zensor spielt.

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