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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Null Toleranz bei innerer Sicherheit

Kaugummi auf die Straße gespuckt? Oma angerempelt? Oder einfach mal wieder in der dritten Reihe geparkt? Damit ist jetzt Schluss! “Null Toleranz bei innerer Sicherheit, meine Damen und Herren!”. Denn wer ein Kaugummi auf die Straße spuckt, der ist nicht mehr weit davon entfernt, eine Rohrbombe im nächsten Papierkorb zu deponieren; mal ganz von diesen Rüpeln abgesehen, die der älteren Generation keinerlei Respekt mehr zollen… die würden sich auch ohne mit der Wimper zu zucken in einer Menschenmasse in die Luft sprengen! Von den Falschparkern wollen wir erst garnicht reden. Wer schon sein Auto falsch parkt, versucht demnächst sicherlich auch noch ein Flugzeug widerrechtlich in einem Hochhaus zu parken! Hinweg mit diesem Gesindel, hinweg! Für mehr innere Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland!

Entdeckt via bear in mind, Big Sister

20 Reaktionen zu “Null Toleranz bei innerer Sicherheit”

  1. Ben

    Freiheit gegen “Sicherheit”
    Unfairer Tausch *find

  2. Kristof

    Hat nicht irgendwann eine mehr oder weniger berühmte Persönlichkeit gesagt, dass sich Geschichte stets wiederhole? Vor 70 Jahren waren es die Juden, heute sind es die Terroristen. Damals war es die Arbeitslosigkeit, heute ist es die innere Sicherheit. Und all das nur um von den eigentlichen Fehlern des Systems abzulenken. Erstaunlich nur, dass es immer wieder aufs Neue zu funktionieren scheint…

  3. Ben

    Ja, irgendwie dachte ich die Evolution “siebt”, so den Müll halt weg …, aber irgendwie hat sich da ein Fehler in die “Matrix” eingeschlichen.

  4. Kristof

    Ich habe eher den Eindruck, dass sich der “Müll” potenziert.

  5. Kristof

    Habe gerade bei yigg noch etwas Themenverwandtes entdeckt: Hochrangiger britischer Polizeibeamter kritisiert Überwachungsstaat: “Das ist nicht die Art von Land, in dem ich leben möchte” (Freace). Dort ist auch nochmal der Wortlaut der werten Frau Merkel aus obigem Video wiedergegeben.

  6. DrNI

    Das ist einfach nur noch traurig.

  7. natalia

    liebe männer!

    seht das bitte mal nicht so kritisch. es gibt da immerhin noch die frauenwelt. wenn es diese kameras nicht geben würde wieviele vergewaltigungen gebe es dann.wie kann man vergewaltigungen am besten nachweisen wie mit einer videoaufnahme. anderes beispiel sind diebstähle, mörder und kinderschänder und entführung wie die kleine madleine die heute noch da wäre würde sie überwacht werden. sie dienen zur prävention und abschreckung es geht hier auch um menschen die sich nicht wehren können und die auch ein stück sicherheit brauchen!!

  8. Merkel fordert die totale Überwachung (Video)

    […] Via: im-dachgeschoss.de […]

  9. Kristof

    natalia: Videoüberwachung als Präventivmassnahme im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen als Frauen ist meiner Meinung nach etwas weit hergeholt. Die meisten sexuellen Übergriffe (gerade auf Kinder) finden im engeren Familien- und/oder Bekanntenkreis statt. Ergo ist eine Videoüberwachung öffentlicher Plätze ziemlich aussichtslos, was das Aufdecken bzw. die Verhinderung von Sexualstraftaten anbelangt. Hierfür wäre eine flächendeckende Überwachung sämtlicher Lebensräume notwendig (von den eigenen vier Wänden über jeden Feldweg bishin zum Stadtwald) und das kann es nun wirklich nicht sein. Natürlich kann man auch hier wieder das altbekannte Argument der Befürworter von flächendeckender Videoüberwachung heranziehen, dass jemand, der nichts zur verbergen hat auch keine Bedenken gegenüber einer Videoüberwachung haben dürfte; doch mögen diese Damen und Herren doch bitte erst einmal freizügig Aufnahmen von sich beim Verrichten ihrer Notdurft oder beim Ausleben ihrer sexuellen Triebe veröffentlichen, bevor sie Aussagen wie diese in der Öffentlichkeit breit treten und jeden zum potenziellen Verdächtigen machen, der sich kritisch gegenüber totaler Überwachung äußert!

    Ich will nicht sagen, dass mancherorts eine Videoüberwachung zur Kriminalitätsbekämpfung und/oder -eindämmung ungerechtfertigt ist, jedoch habe ich ein Problem damit, dass bereits kleine Bagetelldelikte wie die unsachgemäße Entsorgung eines Kaugummis oder das Anrempeln von Personen bereits als Argumentation für eine flächendeckende Videoüberwachung vorgebracht wird.

  10. Alex

    Oha, Natalia - die Vergewaltigungskeule, die alle männlichen Kritiker zum Schweigen bringen soll und Überwachungsgegner und Kontrahenten ihrer stetigen Ausweitung auf neue Gebiete fast schon auf eine Stufe mit kriminellen Verbrechern stellt. Aber hier kann ich Dich beruhigen: Videoüberwachung senkt nicht das Kriminalitätspotential an sich, sondern verlagert es nur (diverse Studien hierzu findest Du auch im Netz). Abgesehen davon kann man mit Videoüberwachung sowieso nicht alle Arten von Strafraten verhindern und es ist ja nun nicht so, dass wir in einem Land leben, welches im welt- oder auch europaweiten Vergleich überdurchschnittliche Probleme - auch mit der Aufklärung - von Verbrechen und Kriminalität hat (wenn man mal von der konstanten Wirtschaftskriminalität auf Managerebene absieht). Ich behaupte mal, dass unser Land so oder so seit vielen Jahrzehnten schon zu den sichersten Plätzen auf der Welt überhaupt gehört. Verglichen mit der Weltbevölkerung könnte man vielleicht fast sogar behaupten, dass wir eine geradezu realitätsfremde Sichtweise der Sicherheit haben. Warum wird jetzt aber für angeblich _noch_ mehr Sicherheit, die in gewisser Weise eben nur noch eine Scheinsicherheit (= gefühlte, subjektive Sicherheit) ist, die Freiheit der Menschen auf wirklich drastische Weise immer weiter eingeschränkt?

    Das Abbauen der Bürgerrechte - was seit dem 11. September als Anlass auf massive Weise passiert - sind keine kleinen Pillepalle-Quereleien, um noch ein bisschen mehr an Sicherheit im Alltag herauszukitzeln; nein, das sind massive Eingriffe in die private Lebensgestaltung eines jeden Bürgers - ob verdächtig oder nicht. Absolut jeder wird nach den Herren Schäuble & co zuerst als Verdächtiger angesehen und es wird bereits davon gesprochen, dass die Unschuldsbestimmung für gewisse Menschen nicht weiterhin gelten kann, da sie ja potentielle Terroristen sein könnten. Das ist auch so eine Keule. Hier werden die Pfade des Rechtstaates verlassen und unser Grundgesetz, das mit doppelt-deutlichem Hintergrund der deutschen Geschichte einige Hindernisse und unwiderlegbare Grundrechte eines JEDEN Menschen definiert und daran gibt es nichts zu rütteln. Wer diese beseitigen will oder beseitigt oder anzweifelt gilt nach der ursprünglichen Definition als Verfassungsfeind. Aber gerade im Grundgesetz werden absolute und unveräusserliche Rechte definiert, die gerade auch der Staat und die Regierung unter anderen Dingen auch bei der Verbrechensbekämpfung zu wahren hat. Genau _diese_ Hürden _für_ Exekutive, Judikative und Legislative, zu der desweiteren wiederum auch die Gewaltenteilung gehört, dienen ganz bewusst als Basis für eine Verfassung (bzw. das Grundgesetz), damit sich die deutsche Geschichte eben nicht wiederholt. Zum Vergleich: Die ehemalige DDR hatte eine ganz andere Grundlage und man könnte leichtgläubig oder auch zynisch behaupten, dass diese doch sicherer für die Menschen war …

    Nun aber eine Gegenfrage an Dich: Russland ist, was auch diese Tage und Wochen wieder gut zu sehen war, ein Polizeistaat (ich zitiere Kasparov, die dortigen Regierungsoppositionellen und Demonstranten und bestimmt auch diverse, ermordete Journalisten) und entfernt sich immer weiter von einer Demokratie, die von den Menschen nach langer Zeit ersehnt, erkämpft und endlich dann auch umgesetzt wurde. Informiere Dich doch mal über die Sicherheit von Frauen in Moskaus U-Bahnen, über die gefürchteten abendlichen Kontrollen der Polizisten, die ihre Macht oft dazu nutzen um Frauen zu diskriminieren und gar zu vergewaltigen. Was nun? Ein mehr an Sicherheit bzw. eine Allmacht des Staates - die irgendwann kippt und fließend wieder in eine Scheinsicherheit überschlägt - bedeutet nicht unbedingt, dass du als einzelne Frau besser vor sexuellen Übergriffen geschützt bist.

    Und wenn ich mir eben diese Linie anschaue, die beim Thema Sicherheit und Eingriffe in die Freiheit verfolgt wird, dann kann ich nur zu dem Entschluss kommen, dass dies sowieso nichts weiter als vorgeschobene Argumente sind und die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu Lasten der Freiheit kippt. In Wirklichkeit scheint es bei dieser Linie - zumindest vom Standpunkt einiger Politiker aus betrachtet - um nichts weiter als eine Diskriminierung von Andersdenkenden (siehe z.B. G8-Gipfel) und politischen Gegnern (warum wird z.B. die Linkspartei überwacht, nicht aber die CSU mit ihren oftmals wiederholten, rechtsradikalen Vorfällen) zu gehen. Das klingt krass, aber reden wir doch einfach in 5 Jahren wieder darüber; was allerdings nicht heissen soll, dass man nun seine Augen und Ohren verschließt und Stück für Stück seine demokratisch-garantierten Freiheiten vollends aufgibt. Eine Demokratie will ständig und von jeder Generation aufs Neue verteidigt werden, denn es gibt diese “nicht umsonst”, wie die im Ursprungsbeitrag zitierte Frau Merkel vor einiger Zeit so schön gesagt hat. Nun in diesem Punkt pflichte ich ihr ausnahmsweise bei. Spricht sich Kanzlerin Merkel allerdings für “ein non-plus ultra an innerer Sicherheit” aus, deren Maßnahmen auf Kosten unserer im Grundgesetz garantierten Freiheiten gehen, dann könnte ich einfach nur - bitte entschuldige - kotzen und ich sehe es daher als meine Bürgerpflicht an, eben dieses Grundgesetz und damit unsere Demokratie zu verteidigen (natürlich nur mit legalen Mitteln wie eben dieser grundlegend gewährten und hier auch genutzten Meinungs- und Redefreiheit, öffentliche Demonstrationen und kreative, friedliche Proteste sowie notfalls auch gewaltfreier, ziviler Ungehorsam).

    Nochmal: Das Grundgesetz ist kein Weihnachtsstern, an dem man nach Lust und Laune herumschnippeln kann und das so lange bis es einem (sprich: einer kleinen Minderheit) dann irgendwann passt aber im Grunde nur noch ein löchriges Etwas übrig ist; es ist eine absolute Instanz und Garantie für JEDEN, egal ob jung oder alt, Strauchdieb, Straßenräuber, Schwarzfahrer, Vergewaltiger und Mörder (so schwer das für manche z.B. in Sachen Todesstrafe auch nachzuempfinden ist), gesetzestreuer Bürger, Politiker, Gewerkschaftler, politischer Gegner, Immigrant oder Asylant, oder - sozusagen als Feuerprobe - sogar für Neonazis und Terroristen (was diese natürlich nicht vor rechtmäßiger, gesetzlicher Verurteilung und Bestrafung schützt) - diese Aufzählung ließe sich beliebig weiterfühen, denn das Grundgesetz (wie auch die internationalen Menschenrechte, zu welchen sich (fast alle) Staaten verpflichtet haben) definiert grundsätzliche MENSCHENrechte und eine MENSCHENwürde. Und wer diese gewissen Personen oder Bevölkerungsgruppen abspricht, begibt sich auf dünnes - aber historisch bereits sehr oft betretenes - Eis. Gewisse Grenzen dürfen hier also nicht überschritten werden, da man sonst die Pfade der Demokratie verlässt und sich selbst zum autoritären Präventiv- oder Kontrollstaat und letztenendes zum totalitären Polizeistaat (oder auch orwellscher big brother state) macht. Das Bundesverfassungsgericht und nicht das Innenministerium ist der eigentliche Hüter des Grundgesetzes. Die Polizei hat und braucht gewisse legitime Befugnisse für ihre Ermittlungen gegen Kriminalität, Verbrechen und Terrorismus, aber auch hier muss es Grenzen geben. Und wer, wie Frau Merkel, eine INTOLERANTE und totale Überwachung, und das dann auch noch aufgrund von (Klein-)kriminalität und Bagatelldelikten fordert, der hat für mich ein seltsames und respektloses Verständnis von unserem Grundgesetz und vor einer intakten Balance zwischen Freiheit, Demokratie und Sicherheit.

  11. natalia

    klar, ist das eine totale überwachung keiner will (ich persönlich will auch keine überwachungskamera in meiner wohnung haben). ich denke aber das man sich nachts auf den dunklen straßen besser als frau fühlen würde wenn eine kamera steht bzw. ein verbrechen schneller aufgeklärt werden kann. keiner möchte die grundgesetze verletzen und ich denke auch nicht das die merkel das auch möchte ( den da würde sie ja auch betroffen sein)! aber ein wenig sicherheit für die schwächsten von uns und ich denke da auch an die kinder gibt uns (mir) ein gutes sicheres gefühl. es geht hier nicht um “big brother” es geht hier um menschen die sich nicht wehren können. verbrechen können auch auf öffentlichen plätzen passieren. deutschland ist ein sehr sicheres land trotz dem gibt es gegenden in die man nachts nicht hingehen möchte und an solche orte denke ich wenn ich innere sicherheit höre.

  12. Leviathan

    wurdest du schon einmal vergewaltigt alex?
    und dieses bespiel mit russland? geht es hier um russland oder um deutschland…habe ich mich etwa verlesen??
    red nicht die ganze zeit von keulen da bekomme ich hunger von!
    weihnachten ist schon längst vorbei…dein gleichnis mit dem weihnachtsstern war ja echt niedlich…
    ja wenn du kinder vergewaltigst dann musst du ja wirklich angst haben vor einer totalen überwachung. mein fazit nach meinem rundumschlag! wir haben nicht die ganze rede von frau merkel mitbekommen…wie viele kameras wird es gegeben? wo werden welche aufgestellt? sieht man sie? was wird bestraft? kaugummis? sollen jetzt alle kagummifirmen angst haben?

  13. r. daneel olivaw

    ok leute, nachdem ich das hier müßig überflogen habe, sehe ich mich genötigt meinen eigenen senf dazu abzugeben. alex und natalia, ihr scheint ein wenig aneinander vorbeizureden. wo der eine einen schäuble´schen überwachungsstaat sieht (zurecht wie ich finde), blickt die andere auf eine lediglich sparsame anbringung von kameras an orten, wie zum beispiel parkplätzen. ich denke da ist ein gesunder mittelweg zu finden. schön und gut wäre es seine sicherheit an jemanden abgeben zu können, es wäre vor allem bequem, sich keine gedanken über den physischen selbstschutz machen zu müssen. das einzige manko an dieser geschichte ist jedoch, wie das beispiel der frauen in der russischen metro hervorragend veranschaulicht, dass, egal in wessen hände wir uns begeben, wir diese nicht als obligatorisch unfehlbar ansehen sollten. egal wem wir uns anvertrauen, nur weil dieser das siegel des staates aufgeprägt hat, muss er nicht maschinell korrekt funktionieren. weder für einzelpersonen noch für staatliche verbunde gelten asimovsche verhaltensregeln eines robots. so kann man hier als besonders krudes beispiel anbringen, irgendwann in einer dystopischen zukunft verwende man aufnahmen von vergewaltigungen in parkhäusern zu kommerziellen zwecken und verkaufe sie an möglich perverse. das ist ein überspitztes beispiel, überspitzt aber nur, weil hier die kamera als tatwaffe dient. sicherlich harmloser erscheint das gleiche beispiel mit einem bezug auf internetüberwachung. wir bloggen ohnehin soviel in diesen zeiten, dass es uns eigentlich nichts ausmachen sollte. dennoch ist es die wahrscheinlichste und nächste annäherung an einen überwachungsstaat auf die privatrechner der bürger zuzugreifen. denn wer verbirgt heute nicht einen guten teil seiner kompletten existenz in einem rechner, auf einer festplatte. was ist wenn jemand diese intimen informationen als ware betrachten würde. ich bin sicher, von staatlicher seite käme es heutzutage nicht zum missbrauch, aber wer weiss, wer in der nächsten amtsperiode an der macht ist. die terrorismusgefahr mag erdrückend sein und auch für uns hier in deutschland ist sie vorhanden, auch wenn wir das gerne verdrängen, da doch alless in hollywood manier aus amerika zu uns importiert wird. wie auch immer ich verliere mich in dem ganzen geplapper. erstens, krawalle, vergawaltigungen und demonstrationen rechtsradikaler gruppierungen sind nichtig im vergleich zur antastung des grungesetztes. um die drei genannten in schach zu halten haben wir ja polizei und ähnliche institutionen. mit schäbles preventivspionage könnte die exekutive doch früh in rente gehen. zweitens, sind überwachungskameras an orten wie hauptstrassen, fußgängerzonen oder parkplätzen nicht gleich als möglicher schritt zu orwellschen zuständen zu sehen (das buch war ohnehin von eher fadenscheiniger qualität). jenseits des aktuellen themas waren diese kameras schon immer da, sie jetzt als instrument zum streit in den fokus zu rücken ist wie kinderschokolade für die aktuelle übergewichtigkeit anzuführen oder für die schlechten pisa ergebnisse, wegen des dämlich grinsenden kinderarchetyps auf der verpackung. alles in einem gesunden maße ist akzeptabel. nur muss sich dieses erst einpendeln. die meisten kameras sind eh atrappen, die zur abschreckung dienen und diese debatte über die beschneidung des grundgesetzes ist zwar notwendig und gerechtfertigt, aber dennoch künstlich aufgebauscht und modisch. daher sollten sich die gemüter beruhigen, kein überwachungsstaat, aber auch nicht die notwendigkeit sich in jeder finsteren ecke einem vergewaltiger gegenüberzusehen. alles in gesunden maßen betrachten. hasse ich bush, weils modisch ist? ja sicher, aber ich sehe in ihm nicht das ende der westlichen zivilisation. ist es modisch schäuble und merkel in dieser sache zu kritisieren, siacher, aber auch notwendig. dennoch wird hier das interese auch verblassen und irgendwann heimlich könnte das grundgesetzt angesägt werden, wenn der terror sich gesetzt hat, oder die nachrichten ein thema aufbringen können, das für mehr einschaltquoten sorgt. es ist wie mit der klimaerwärmung, da gibt es dinge, die rollen seit jahrzehnten heran, aber irgend so ein bono vox spricht sie an und schon geraten sie in das öffentliche interesse. daher bitte ein wenig gemäßigt hier den eifer versprühen uns und dieses schöne land mittels eines board-eintrages verbessern zu wollen. alex, rette die welt. natalia, man stört keine helden bei der arbeit und ausserdem bin ich sicher überwachungskameras an parplätzen hat man nicht im vorsatz installiert stasimethoden wiederauferleben zu lassen, daher hast du recht. dennoch kinder, man verwechselt keine birnen mit äüfeln, gemischt schmecken sie scheuslich.

  14. r. daneel olivaw

    Videoüberwachung als Präventivmassnahme im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen als Frauen ist meiner Meinung nach etwas weit hergeholt. Die meisten sexuellen Übergriffe (gerade auf Kinder) finden im engeren Familien- und/oder Bekanntenkreis statt. Ergo ist eine Videoüberwachung öffentlicher Plätze ziemlich aussichtslos, was das Aufdecken bzw. die Verhinderung von Sexualstraftaten anbelangt.

    Kristof: auch wenn ich ein kerl bin, muss ich dich als mitschwanzträger hier mal scharf rügen. nur weil die statistiken besagen die zahl der vergewaltigungen im “freien” sein verschwinden gering im vergleich zum misbrauch in den eigenen vier wänden, sind sie dennoch existent. so etwas darf man nicht als bloße zahl sehen. sollte man deshalb die ressourcen zur vermeidung solcher abziehen? *kopfschüttel* idiot!

  15. Kristof

    r: daneel olivaw: Zahlen stehen nunmal in einem engen Zusammenhang mit Kriminalitätsstatistiken, was mich dazu verleitet hat eben diese Zahlen als Argument heranzuführen. Mir geht es hier nicht um das Abziehen irgendwelcher Ressourcen, sondern primär um die Erfolgsquote (hier wären wir erneut bei Zahlen), die meiner Meinung nach selbst bei einer flächendeckende Videoüberwachung öffentlicher Plätze im Bereich Sexualstraftaten verschwindent gering sein bzw. gegen Null gehen würde; und hier komme ich wieder auf die von Dir so verschrieenen Zahlen zurück: an diesen würde sich dementsprechend auch nichts ändern…

    P.S.: Den “idiot!” überlese ich mal gekonnt…

  16. stephi

    wollte eigentlich nur mal sagen, dass ich diese Seite hier sehr sehr nett finde.

  17. flo

    Sexuelle Übergriffe wird man nicht verhindern können in der öffentlichkeit die paar die passieren geschehen denk ich mal in dunklen Ecken wo es keine Kameras gibt.
    Die meisten Übergriffe passieren zu Hause, also die jenigen die die Prävention von Sexualdelikten als Grund für Überwachungskameras sehen müssten eigentlich auch dafür sein Überwachungskameras in jedem Haus, jeder muss überwacht werden jeder Geschlechtsakt gefilmt, könnt ja ne Vergewaltigung sein usw.
    Und wie man sieht der Polizei kann man auch nicht trauen, sie hat schon genug Macht diese noch auszuweiten wäre fatal, und sexuelle Übergriffe von Polizeibeamten im Sinne “Sex oder Anzeige” gab es in Österreich schon und hat es in Deutschland auch gegeben.

    Und allein Merkels Argumentation: “Hier mal über nen Randstein gefahren, dort mal nen Kaugummi weg geworfen” bitte das sind Lapalien eine Überwachung wegen diesen Dingen ist lächerlich und Kostet mehr als es einbringt, z.B. Strassenreinigung braucht man sowieso (okay kein Grund das man etwas einfach so wegwirft) aber ich denke das sollte man der guten Erziehung überlassen und den Menschen Werte und Anstand VERMITTELN und nicht AUFZWINGEN.

    Finde es schade wie die Freiheit der Bürger immer mehr den Bach runter geht, unsere jetztige Form der Freiheit wurde über Jahrhunderte erkämpft und sollte auch bewahrt werden, immer mehr Überwachung würde mMn zu einer neuen Form der Obrigkeit führen Die Überwacher gegenüber den Überwachten.

    Wenigstens kann man eines über Geschichte und Zukunftsprognosen sagen, es kommt eh immer anders als man es erwartet

  18. verschwender

    Ich denke Videoüberwachung in Parkhäusern, Öffentlichen Verkehrsmitteln etc. Kein Thema. Hat sich in der Vergangenheit bezahlt gemacht. Um was es hier eigentlich geht ist vielmehr die Kriminalisierung der Bevölkerung. Wenn der Staat seinem eigenem Volk misstraut, läuft irgendetwas gehörig schief, denn dann misstraut das Volk sich selbst. Wenn Falschparker, so ärgerlich sie oft auch sein mögen, als Argument für verschärfte Überwachung der Bevölkerung herhalten müssen, kann der mündige und aufgeklärte Bürger nur noch mit dem Kopf schütteln. Oftmals vermisse ich die Macher Deutschlands die den letzten vorletzten Horrorstaat noch am eigenen Leib miterlebt haben, die noch wussten, was Freiheit wirklich bedeutet. Denn das weis man erst so richtig, wenn sie einem genommen wurde. Wo bleibt eigentlich der Protest aus dem Teil der Republik, der noch vor 20 Jahren abgehört, ausgehört und verhört wurde? Oder hat uns der real existierende Sozialismus nur ein Herr von willenlosen hinterlassen? Ich kann mir nicht helfen: Kitas, Verbotswahn, Überwachung. Ein Hauch von DDR Mief liegt in Deutschlands Luft.

  19. Falk

    Manueller Trackback:

    http://www.psycho-blog.net/a00661.htm

  20. Partygirl

    mir ist soetwas zum glück noch nicht passiert

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