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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Deny from

Deny from heißt die neue Devise. Die für das Sinnbefreite im Dachgeschoss zuständige .htaccess-Datei ist mittlerweile wohl gefüllt mit deny from-Anweisungen. Es tut mir wirklich sehr leid um die chinesischen, ukrainischen und perserbulgo-hinter-welchem-Fluss-auch-immer-befindlichen Leserinnen und Leser, die nun um das ein oder andere sinnbefreite Lesevergnügen gebracht werden, aber der Webserver konnte - trotz Aufstockung der virtuellen Ressourcen - die Anfrageflut aus diesen Ländern nicht mehr bewältigen. Natürlich kamen die Millionen von Anfragen nicht von “echten” Lesern, hätten mich die sich schlagartig ausbreitenden Deutschkenntnisse doch auch sehr gewundert.

Vielmehr waren die Anfragenden an der Präsenz von Akismet interessiert, was mir die täglich bis zu 1500 herausgefilterten Spam-Kommentare und -Trackbacks bewiesen. Aber trotz der unermüdlichen Arbeit der akismetischen Wachposten stauten sich die Anfragenden vor dem Tor: das akismetische Orakel in all seiner Weisheit war den Abermillionen Empfehlungsschreiben der Pilger nicht mehr gewachsen: die Kurierdienste zwischen Wachposten und Orakel namens MySQL und Apache klagten zunehmend über wunde Füße und sahen im Streik den letzten Ausweg…

Der weise König, um sein Volk sehr besorgt, begab sich auf die verzweifelte Suche nach einem Ausweg für diese Misere. Nach etlichen mühsamen Ausritten fand er heraus, dass einige Pilger nur im Auftrag ihres Herren unterwegs und nicht in eigener Sache die Weisheit des Orakels aufsuchten. Diese Heuchler galt es folglich von den Toren der Stadt fernzuhalten. Der König beauftragte einen schwarzen Magier damit, die Auftragspilger mit dem SetEnvIfNoCase User-Agent "^Auftragspilger" bad_bot-Fluch zu belegen. Da aber für jeden Auftraggeber ein eigener Fluch hätte ausgesprochen werden müssen, was selbst den allmächtigen Magier überfordert hätte, ermittelten die Statistiker der Magierzunft die häufigsten IP-Adressräume der Auftraggeber, was den schwarzen Magier dazu bemächtigte nicht nur den Deny from env=bad_bot-Fluch, sondern auch gleich noch diverse Deny from ???.???.???.???-Flüche auszusprechen.

Dank des weisen Königs und des mächtigen Magiers muss sich das akismetische Orakel nur noch mit 10-20 heuchlerischen Pilgern am Tag abgeben, die es mühelos der Stadt verweisen kann.

2 Reaktionen zu “Deny from”

  1. Jörg

    Hallo und Danke für diesen Beitrag! Ich habe derzeit auf einem Blog von mir ähnliches Problem und werde jetzt wohl auch zu gleichen drasstischen Mitteln greifen müssen wie du. Ich war bisher etwas skeptisch, da ich schon manche Website bei Auslandsaufenthalten nicht aufrufen konnte. Kann zwar nicht zu 100% sagen, dass dies an der .htaccess lag, aber die Vermutung liegt zumindest nahe!

  2. Deny from, das Script (Sinnbefreit im Dachgeschoss)

    […] Ganz im Sinne der neuen Devise Deny from habe ich meine (mehr schlechten als rechten) Perl-Kenntnisse ausgegraben und ein kleines Script geschrieben, dass eine .htaccess-Datei anhand von drei Konfigurationsdateien erstellt. Die erste Datei, static, wird mit dem Inhalt der alten (statischen) .htaccess-Datei gefüllt (siehe z.B. AccessC-static). Die Zweite, bad_bot, mit den Namen von sog. User-Agents (siehe z.B. AccessC-bad_bot). Zum Schluss zur dritten Datei, bad_ip, die unerwünschte IP-Adressen oder IP-Adressräume beinhaltet (siehe z.B. AccessC-bad_ip). […]

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