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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

RhEINKULTUR

Köln/Bonn, 07.07.2007

Bekannte Namen, bekannte Gesichter, bekannte Musik, Eintritt frei. Wo gibt’s denn sowas? Jedes Jahr aufs Neue bei der RhEINKULTUR in der Bonner Rheinaue. Dieses Jahr waren auch drei Bad Homburger und zwei Wahl-Kölner mit von der Partie:

RhEINKULTUR 1LIVE Gruppenfoto

Aber wie heißt es so schön? Immer der Reihe nach! Und vor dem Nachmittag kommt bekanntlich der Mittag bzw. der Studenten-Morgen.

Das erste Erwachen in einem fremden Bett ist immer eine sehr illustre Angelegenheit, wird man sich der ungewohnten Umgebung erst wenige Augenblicke nach dem Aufwachen bewusst, nachdem sich der bewusste Orientierungssinn dem Unterbewusstsein bemächtigt hat. Ich taufe dieses Phänomen jetzt einfach mal den “Wo bin ich hier eigentlich?”-Moment. Einen Anruf später war ich allerdings auch schon auf dem Weg zu S² (2.v.r.), der Freundin von S (1.v.r.), um mich von einem Frühstück Deluxe empfangen zu lassen. Holla, diese Kölner Studenten wissen, wie man lebt ;-) Gegen Ende des Frühstücks stießen dann noch zwei weitere Bad Homburger zu uns (2./3.v.l.) und eine präparierte Melone (i.d.M.) später zogen wir los in Richtung Bahnhof.

Am Bahnhof Köln Süd angekommen, bot sich mir ein noch nie gesehenes Bild: Menschenmassen zusammengepfercht in einem Zug, Menschentrauben, die sich vor den Türen gebildet hatten, bei dem Versuch ebenfalls noch Teil des Viehtransports zu werden. Schnell hatten wir entschieden, doch lieber den nächsten Zug zu nehmen.

Gesagt, getan. Doch auch der Folgezug konnte nicht ganz ohne Probleme durch Traubenbildung bestiegen werden. Die Fahrt nach Bonn gestalltete sich als amüsante, wenn auch lautstarke Erfahrung, bei der man die ein oder anderen Volkslieder kennenlernen durfte. In Bonn angekommen begaben wir uns auf die Suche nach einer weiteren Transportmöglichkeit, die uns zum Festival-Gelände bringen sollte. Die U-Bahnen waren nur sporadisch zugänglich, also beschlossen wir uns den 610er, auch als Deutsche Welle-Linie bekannt, zu nehmen. Auch hier wieder Viehtransportstimmung: Die Türen des Busses ließen sich erst nach mehreren Anläufen und Unterstützung durch hilfsbereites Personal schließen. Die folgende Fahrt erinnerte mich stark an diverse Tropenhäuser im Frankfurter Palmengarten… und der Schweiß lief und lief…

Nach geschätzten zwei Stunden und tatsächlichen 20 Minuten erreichte der Bus endlich das Ziel! Nach einer kurzen Akklimatisierung begaben wir uns schließlich aufs Festival-Gelände. Es folgten Stunden, in denen Eindruck auf Eindruck folgte, in denen man sich nicht satt sehen konnte an den Menschenmassen, den Farben und nicht satt riechen konnte, an den Gerüchen, die aus den unterschiedlichsten Büdchen ausströhmten.

Musikalisch weiß ich allerdings nur den Monsters of Liedermaching sowie Götz Widmann zu berichten, die auf vor der gelben Bühne für Stimmung sorgten. Beides nicht ganz meine Wellenlänge, aber ich habe die Zeit genutzt, ein wenig auf der Wiese zu liegen und mich auszuruhen. Nach 10-15 Minuten Widmann haben wir den Weg zur blauen Bühne angetreten - und in ca. einem Kilometer Entfernung tatsächlich noch ein Plätzchen für uns gefunden. Fast pünktlich, um 22:45 Uhr kamen sie dann, die Headliner der diesjährigen RhEINKULTUR: Die Fantastischen Vier. Über 80.000 Zuschauer und über 1000 Handydisplays können nicht irren: Die Vier präsentierten einen fantastischen Gig, der sich gewaschen hatte.

Kurz vor Ende des Gigs traten wir den Rücktritt an, um - so meinten wir - den größten Menschenmassen beim Rücktransport zu entgehen. Leider langen wir damit falsch. Die Viehtransportstimmung wich dem Gefühl, welches Sardinen bei ihrer Eindosung haben müssen. Am Ende haben wir Köln aber am Stück und ohne weitere Blessuren erreicht, was allerdings nur durch eine Aufteilung unserer Gruppe auf zwei Züge möglich war.

2 Reaktionen zu “RhEINKULTUR”

  1. Alex

    Na das hört sich doch nach viel Spass an. Die Fantas haben mich auf dem Southside auch mehr als überrascht. Was da abging, war schon sensationell. Was war denn in der “präparierten Melone”? Vodka?

  2. Kristof

    Spass hatten wir definitiv; aber die Größe des Geländes nimmt einen nach einiger Zeit doch etwas mit ;-)

    Die Melone war, ganz gesittet, mit Rotwein gefüllt; den “harten Stoff” gab’s erst auf der SummerJam.

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