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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Das passende Weihnachtsgeschenk

Wieder einmal ist es soweit: Weihnachten steht kurz vor der Tür und das passende Geschenk für die Liebsten ist noch in weiter Ferne.

Ähnlich könnte eine (Werbe-)Botschaft in ca. einem Monat – mitte Dezember – aussehen, wenn Weihnachten wirklich kurz vor der Tür steht und der ein oder andere wirklich noch keine Geschenkidee für den ein oder anderen zu Beschenkenden hat, um zum Kauf des einen oder anderen Produkts aufzufordern oder um einfach darauf aufmerksam zu machen, dass es jetzt wirklich an der Zeit ist ein Geschenk zu erwerben, um am 24. Dezember die dann bereits vom Weihnachtsbaum abgefallenen Nadeln zumindest zeitweise zu bedecken.

Soweit wollen und werden wir es, liebe Leserinnen und Leser, natürlich nicht kommen lassen. Schließlich gehören wir – irgendwelche Statistiken können das sicherlich auch belegen – zur kreativen Gesellschaftsschicht, haben uns schon seit Anfang des Jahres mit den nötigen Geschenkideen eingedeckt und sind bereits seit Ende Oktober damit beschäftigt diese Ideen in real existierende Geschenke umzuwandeln. Die einen basteln, die anderen konsumieren und wieder andere kombinieren beide Verben zur Erschaffung des perfekten Weihnachtsgeschenks. Ein geringer Prozentsatz – und auch hierzu wird die ein oder andere Statistik erhoben worden sein – verweigert sich natürlich auch dem alljährlichen Konsumwahn und beschränkt sich darauf seine Liebsten außerhalb von festgelegten Daten zu beschenken (”Das sind die Geschenke, die von Herzen kommen.”)

Ich gehöre leider nicht – auch wenn ich das durch die Verwendung des “wir” versehentlich impliziert haben könnte – zu den kreativen Köpfen unserer Gesellschaft, wenn es um die Entwicklung von Geschenkideen und um deren Umsetzung geht. Jede Anspielung (”Oh, das ist aber schön!”, “das würde sich gut in unserer Wohnung machen”, “das ist aber praktisch”, …) überhöre ich gekonnt oder habe sie im entscheidenden Moment längst wieder vergessen.

Im Ernstfall bleibt am Ende nur noch ein Ausweg offen: der Gutschein. Mit einem solchen kann man sich im Zweifel ganz gut durch die Weihnachtsfeiertage mogeln. Auch wenn der Gutschein den Ruf eines “Aushilfsgeschenks” hat, rangiert er dennoch deutlich über dem Bargeldgeschenk und sollte diesem vorgezogen werden (in Ausnahmefällen ist das Geldgeschenk natürlich obligatorisch, sammelt der Beschenkte zum Beispiel für eine größere Anschaffung oder gehört zur jugendlichen Verwandtschaft, die in einem gewissen Alter mit Geld recht viel anzufangen weiß).

Doch auch Gutschein ist nicht gleich Gutschein. Die Auswahl ist riesig, bietet doch mittlerweile fast jedes Geschäft (vom kleinen Ramschladen um die Ecke bis hin zum großen Kaufhaus) Gutscheine an. Während für Tante Emma der selbst gebastelte Gutschein für einen gemeinsamen Besuch der nächsten Opernaufführung ihrer Wahl angebracht sein kann, ist für den Enkel ein Geschenkgutschein von Amazon vermutlich besser geeignet. Apropos Amazon: Die Suche nach “Gutschein” bei Amazon offenbart die Vielfalt der Online-Shopping-Meile. Neben dem Amazon-eigenen Geschenkgutschein (wahlweise per Mail, zum Selbstausdrucken oder klassisch als Brief) finden sich auch diverse andere Gutscheine im Angebot von Amazon. Sogar ein Kinogutschein lässt sich bei Amazon erwerben.

Am Ende bleibt es für den Schenker genauso spannend wie für den Beschenkten: Ist die Freude nach dem Auspacken des Pakets bzw. des Briefumschlags so groß wie erhofft oder bleibt es bei einem nüchternen “Danke, das ist aber lieb…” und dem Griff zum nächsten Geschenk.

3 Reaktionen zu “Das passende Weihnachtsgeschenk”

  1. Bernd

    Aua, der Artikel zeigt mir, dass es eben wirklich schon wieder Zeit ist an Weihnachtsgeschenke zu denken. Bin da leider auch nicht kreativ genug - also hilft nur möglichst exaktes Hinhören was meine Liebste so erzählt und ab und zu merk ich mir eben in Anbetracht der nahenden Weihnachten ja doch wenn Sie sagt , “so was hätt ich gern”.
    Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass Gutschein nicht so besonders ankommt - bleibt nur die Hoffnung, rechtzeitig mal langsam darauf hinzuweisen dass man zu Weihnachten nicht dem Konsumterror unterliegen soll und Geschenke generell reduziert - klingt “vernünftig und gut” ist aber eigentlich auch nicht immer wirklich wirksam.

  2. WhatsYourPlace » Blog Archive » Bloggerempfehlungen zu Weihnachten

    […] Einen freien Tag für den Partner schlägt das Zuckerbrot-Blog vor. Eher materiell orientiert sind die Vorschläge auf dem Gelsenkirchen Blog. Wem das alles nicht zusagt, der kann in seiner Verzweiflung immer noch zum Gutschein greifen. Doch halt - war da nicht am Anfang eine wirklich ausgefallene und zugleich persönliche Geschenkidee, ein …. Lieblingsortgeschenk? […]

  3. Weihnachtsgeschenk selber basteln

    […] Nur noch 6 Tage bis Weihnachten. Die meisten Häuser sind mit bunten Lichtern dekoriert, die Weihnachtsbäckerei ist weitestgehend abgeschlossen, die Schüler haben so gut wie keine Hausaufgaben mehr auf und bekommen in den nächsten Tagen Weihnachtsferien. Für alle die, die noch nicht alle Weihnachtsgeschenke gekauft haben, oder das passende Weihnachtsgeschenk gefunden haben, kommt hier eine schöne Geschenkidee zum selber basteln; […]

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