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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Das Ende vom Wochenende

Das Wochenende - eine willkommene Möglichkeit, sich von den Mühen der vorangegangenen Woche zu erholen. Allerdings kommen immer weniger Menschen in den Genuss eines “klassischen” Wochenendes.

Natürlich ist es schön, auch an Samstagen die örtliche Shoppingmeile unsicher machen und dabei das (hart) erarbeitete “Kleingeld” wieder in Umlauf bringen zu können - und natürlich ist es auch angenehm dafür nicht früh aufstehen zu müssen, da die Geschäfte mitlerweile bis 20:00 Uhr geöffnet haben. Der Preis für den “Luxus” der Masse wird von denjenigen bezahlt, die den Samstag nicht für ausgedehnte Einkaufstouren nutzen können, da sie diejenigen sind, die die Konsummaschinerie auch am Wochenende am Laufen halten. Den “Maschinisten” verbleibt vom “klassischen” Wochenende also nur der Sonntag. Aber wie lange noch?

Die ersten Versuche, auch sonntags die Geschäfte zu öffnen werden ja schon in Form von verkaufsoffenen Sonntagen getestet. Nachdem nun aber z.B. die REWE-Gruppe ihre Geschäfte unter der Woche bereits bis 22:00 Uhr öffnet, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der “heilige” Sonntag dem 24h-Konsum weichen muss.

In diesem sinnbefreiten Sinne wünsche ich allen Wochenendmaschinisten ein verlängertes Wochenende.

5 Reaktionen zu “Das Ende vom Wochenende”

  1. Wiesel

    Nette Ads geschaltet: “Scheidungskosten senken”

    Genauer erläutern möchte ich das nicht =)

    Ich bin froh dass die Ladenöffnungszeiten von Supermärkten verlängert wurden. Allerdings 24/7 Modell wird wohl in Deutschland erstmal nicht Einzug halten. - denke ich

  2. dima

    Ich kenne es aus Moskau, und denke, dass falls dies mal eingefuehrt werden sollte (überhaupt keine Vorschriften was Öffnungszeiten angeht in ru), es sich mit der Zeit eh einpendelt und das Resultat ähnlich Moskau 24/7 McD und viele Alkoholläden (und die paar Supermärkte in Wohngegenden wo viele erst spät Feierabend haben) sein werden. Kein normaler Mensch kauft um 2uhr nachts Klamotten. Ich denke mal, dass es für den Einzelnen, der mal am Sa ne Spätschicht schiebt, nicht unbedingt als schlechter herausstellen sollte an nem Tag frei zu haben wo sonst alle arbeiten: Freie Fahrt in den Läden, auf der Strasse etc ;) (Hab ich zumindest mal von 2 Personen gehört, die sowas häufiger mal machen müssen)

  3. sonja

    Soweit ich weiß, ist es in Berlin schon soweit, dass die Geschäfte zumindest schon bis 24h auf haben! Da wird es wohl nicht mehr so lange dauern, bis sie durchgängig auf haben…

  4. Kristof

    Wiesel: Aus Kundensicht betrachtet bin ich natürlich auch über jede weitere Minute glücklich, in der Supermärkte geöffnet haben, aber im Sinne der Beschäftigten frage ich mich, ob es da nicht sinnvollere Möglichkeiten gibt.

    dima: Klar, es hat mit Sicherheit auch Vorteile, nicht arbeiten zu müssen, wenn andere dies tun. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass dies auch zu Problemen - z.B. bei der Planung gemeinsamer Familienaktivitäten - führen kann.

    sonja: 24/5 halte ich persönlich für sinnvoller, als 13/6 bzw. 13/7 oder gar 24/7 - dabei bliebe wenigstens am Wochenende Platz für gemeinsame Aktivitäten mit Freunden oder Familie. Und da dann unter der Woche permanent geöffnet wäre, könnte man seine Einkäufe auch unter der Woche tätigen und wäre nicht mehr auf geöffnete Supermärkte am Wochenende angewiesen.

  5. Begegnung (Sinnbefreit im Dachgeschoss)

    […] In diesem sinnbefreiten Sinne wünsche ich allen REWE-Markt-Kassierinnen und Kassierern einen schönen Feierabend, der mitunter ja erst vor gut drei Stunden begonnen hat (siehe hierzu auch: Das Ende vom Wochenende). […]

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