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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zur├╝ck!

Einstürzende Altbauten

Neben meinen Engagements als Umzugshelfer werde ich auch hin und wieder gerne als Maler eingesetzt. So auch heute: Franzis neue Wohnung sollte einen frischen Anstrich erhalten. Sollte… Aber dazu komme ich gleich. Um kurz vor elf standen Franzi und Tim (ein weiterer akquirierter Freizeitmaler) vor der Tür: Früüühstück! Nach einer kleiner Mahlzeit (begleitet vom ein oder anderen Espresso - irgendwie muss man ja wach werden) wurden Tim und ich von Franzi zu unserem Einsatzort gefahren. Ganz nach dem Motto “Frisch ans Werk” wurden sogleich die Farbeimer aus dem Keller herbeigeschafft - ok, von diesem Kraftakt mussten wir uns dann erst einmal bei einer Zigarette und einer Tasse Kaffee erholen - und die Farbrollen an den Start gebracht. Ruckzuck war die Flur- und Schlafzimmerdecke mit dem ersten Anstrich versehen (in der Zwischenzeit trafen dann auch die weiteren Helfer ein: Philipp, Franzis Schwester Kathi und deren Freund Thorsten). Nach einer kurzen Pause - die unter anderem dazu genutzt wurde, der frisch eingetroffenen Unterstützung Aufgaben zuzuweisen - schritten wir erneut zur Tat, um den zweiten Anstrich anzubringen… Lange Rede, kurzer Sinn: schon wenige Minuten später begann sich die - vom Vor- oder Vorvormieter angebrachte - Deckentapete von ihrem angestammten Platz (der Decke nämlich) zu lösen. Arbeitsstopp! Inspektion. Resignation. Da war nichts zu machen. Auch die Wandtapete wurde nach kurzer Begutachtung durch das anwesende Expertenteam als mangelhaft eingestuft. Somit war der Arbeitseinsatz um kurz nach zwei auch schon wieder vorbei (reim’ dick oder ick fress dick!). Nach einem abschließenden Mittagsmahl wurden wir von Franzi “entlassen” und durften uns aus den einstürzenden Altbauten zurückziehen.

In diesem sinnbefreiten Sinne wünsche ich allen glücklichen Eigentümern oder Mietern einer Wohnung in einer Mietskaserne Marke Nachkriegsmodell freudiges Tapetenabkratzen.

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