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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Es kommt immer anders, als man denkt

Es war an einem Sonntag, an einem geruhsamen Sonntag. Gegen sechs Uhr am frühen Abend klingelte es an der Tür; zwar eine Stunde später als erwartet, aber das ist nebensächlich, eigentlich nicht mal eine Erwähnung wert. Denn besser spät als nie, wie es so schön heißt. Ich freute mich, kündigte das Klingeln doch einen erfreulichen Besuch an, eine kleine Abwechslung an einem ganz gewöhnlichen Sonntag. Ich freue mich, wenn ich Besuch bekomme. Erst recht, wenn mich Menschen besuchen, die ich mag; und erst recht, wenn dies an einem Wochentag geschieht, an dem ich selten besucht werde.

Mit Herrn und Frau B. verbrachte ich die nächsten anderthalb Stunden bei Limonade und netten Plaudereien. Gegen halb acht machten sich die beiden auf den Heimweg und ich begab mich kurz darauf in die Küche, um mir ein ansprechendes Abendmahl zuzubereiten.

Eine schmackhafte Sauce Tomate ward bereits gezaubert, das Nudelwasser schon gesalzen und aufgesetzt, als mich das Klingeln meines Telefons aus der Küche lockte. Herr K., zurzeit wohnhaft in K., fragte mich, ob ich bereits auf dem Weg nach Frankfurt sei. Nach Frankfurt? Aber ja doch, ob ich mich denn nicht entsinnen könne, ein Konzert in der Batschkapp stünde an diesem einen Sonntag auf dem Programm. Nein, nicht doch. Mein Terminkalender hatte davon nichts erwähnt. Ja, ein Konzert im April, aber doch nicht am 22. sondern am 29.

Lange Rede, kurzer Sinn, hin und her, zurück und vor. 10 Minuten später war ich auf dem Weg in die Höhestraße, wo ich auf V. und M. traf. M. beförderte V. und mich freundlicherweise zur U-Bahn-Station in Gonzenheim, die U-Bahn wiederum brachte uns sicher nach Frankfurt an die Haltestelle „Weißer Stein“, unweit der Batschkapp.

Die Details erspare ich mir an dieser Stelle. Kurz: Karten waren noch nicht ausverkauft, der Abend war kurzweilig, die Stimmung grenzte an Euphorie und der Schweiß floss in Strömen. Herzlichsten Dank dafür an Panteón Rococó!

Einzig meine Brille hat den Abend weniger genossen, segnete sie doch das Zeitliche. Ein bisschen Schwund ist eben immer.

In diesem sinnbefreiten Sinne wünsche ich eine erfolgreiche restliche Woche.

P.S.: Die Verkehrsführung in Darmstadt ist verwirrend, aber nichts desto trotz werde ich mich dort nächsten Mittwoch tätowieren lassen.

4 Reaktionen zu “Es kommt immer anders, als man denkt”

  1. miri

    hallo kristof! ich wünsche dir noch nachträglich zum geburtstag alles gute! :) hoffe du hast deinen tag genossen und viel spaß gehabt!!!

    miri :)

  2. barbara

    hoffentlich hattest du den Herd auch wieder abgestellt;-)
    Was für ein Tatoo soll es werden?
    lg

  3. barbara

    vergessen: Glückwunsch nachträglich!

  4. Kristof

    Vielen herzlichen Dank für die Glückwünsche :-)

    barbara: Grob gesagt sind es drei Pfeile, die ab Mittwoch meine Haut zieren werden. Was dann folgt dürfte klar sein: Symboleraten =) Oh, und den Herd habe ich sogar auch ausgeschaltet ;-)

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