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Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

(M)ein Horrortag

05:15 Uhr - der Wecker klingelt. Scheisse. Warum bin ich erst vor einer dreiviertel Stunde ins Bett gegangen? Achja, das muss wohl an meinen Schlafgewohnheiten liegen. Ich ignoriere den Wecker. Erst beim zweiten Weckanruf meines Vaters stehe ich auf. Es ist jetzt 06:05 Uhr. Ich zünde mir eine Zigarette an, bereite mir einen Kaffee zu und ziehe mich parallel dazu an - denn um 06:15 Uhr bin ich mit meinem Vater verabredet. Verdammt! Essen sollte ich auch noch was - der Tag wird lang. Ich schmiere mir flott Erdbeerkonfitüre auf zwei Knäckebrote und verzehre diese in aller Eile. So, noch schnell einen Espresso trinken und los geht’s. Trotz langer Unterhose (ich weiß, das ist extrem sexy), zwei Paar Socken, T-Shirt, Kapu, Fleece- und Lederjacke kombiniert mit Wollmütze und Handschuhen friere ich mir den Arsch ab. Um 06:35 Uhr treffen wir bei Bekanntem T. ein und steigen mit ihm in seinen VW-Bus. Jetzt müssen wir nur noch den Anhänger bei einem anderen Bekannten abholen und die Fahrt Gommersheim (für Geografiekundige: Gommersheim liegt bei Speyer) kann beginnen. Gesagt, getan. Gegen 08:30 Uhr treffen wir auch tatsächlich in Gommersheim ein. Nun beginnt der anstregende Teil des Tages: Der Abbau eines 18m*6m großen Foliengewächshauses, welches mein Vater vor einiger Zeit ersteigert hat. Erster Schritt: Die Noppenfolie unter der eigentlichen Gewächshausfolie muss weg. Das gestaltet sich vergleichsweise einfach. Zweiter Schritt: Die eigentliche Gewächshausfolie muss entfernt werden. Lustig: die Folie ist auf beiden 16m langen Seiten ca. 30-50cm eingegraben. Circa anderthalb Stunden und 1500kg Erdaushub später ist die Folie freigelegt und kann heruntergenommen werden. Nächster Schritt: die Verschraubung der Bögen lösen und diese in Richtung Anhänger abtransportieren. Gegen 13:00 Uhr ist das Gewächshaus vollständig abgebaut. Gegen 14:00 Uhr sind die letzten Teile verladen und gesichert. Die Heimfahrt kann beginnen. Um 17:30 Uhr kommen wir in Bad Homburg an und laden, nachdem wir den Anhänger eingeparkt haben, den VW-Bus aus. Der Anhänger muss noch bis morgen auf die Entladung warten, denn es ist doch schon recht dunkel. Gegen 18:30 Uhr begehe ich den Fehler und lege mich zur Entspannung meiner geschundenen Glieder aufs Sofa. Erst nach zig verpassten Anrufen erwache ich wieder. Die Uhr zeigt 22:10 Uhr. Mir tut alles weh. Aber richtig müde bin ich auch nicht mehr. Also mache ich mir einen Kaffee und ein paar Brote und setze mich vor den Computer. Gegen 23:15 Uhr entscheide ich mich über (m)einen Horrortag zu berichten. Um 23:48 Uhr ist alles relevante niedergeschrieben.

In diesem sinnbefreiten Sinne spreche ich allen Gärtnerinnen und Gärtnern mein herzlichstes Beileid aus.

8 Reaktionen zu “(M)ein Horrortag”

  1. Wiesel

    Keine Keywords ?! o.O
    Interessanter, gut geschriebener Text?

    *thumbs up*

    :-)

    Du hast mein herzlichstes Beileid ^^

  2. Kristof

    In wenigen Stunden geht die Schinderei weiter… *seufz*.

  3. sonja

    Tja so ist das halt. Früh aufstehen, spät ins Bett gehen und dazwischen gaaaaaaanz viel zu tun. Irgendwie kommt mir das bekannt vor!!!

    Aber dir war beim Erde schaufeln bestimmt nicht kalt oder?? Und damit hatte das Ganze ja etwas Gutes… *g*

  4. Kristof

    Ich habe ja schon häufiger angemerkt, dass ich den Freitod Deinem Tagesablauf vorziehen würde ;-)

    Kalt war es mir in der Tat nicht. Zwischenzeitlich hat sich sogar mal die Sonne blicken lassen.

  5. Christian

    @Kristof
    >freitod
    mit sowas macht man keine witze … echt nicht

  6. Kristof

    Christian: Damit hast Du natürlich völlig Recht. Dennoch bezweifle ich, dass ich Sonjas Wochenprogramm für einen längeren Zeitraum unbeschadet überstehen würde. Was diese Frau tagtäglich für ein Programm absolviert, geht auf keine Kuhhaut…

  7. Diana

    Also am Schlimmesten an deinem Horrortag finde ich einfach die Zigarette um 6.05 Uhr *würg*;)! Schoggi-Brötli wäre mir da lieber!

  8. Kristof

    1500kg Erde abtragen ist deutlich schlimmer - zumindest für einen Raucher ;-) Denn an die Zigarette direkt nach dem Aufstehen habe ich mich ja schon seit Jahren “gewöhnt”…

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