WordPress database error: [Table './idgsql1/wp01_statz' is marked as crashed and should be repaired]
INSERT INTO `wp01_statz`(IP, time, referer, keyword, host, page, username) VALUES('54.196.2.131','2017-11-18 20:46:53',NULL,NULL,NULL,459,'Gast')

Spinnennetz

Sinnbefreit im Dachgeschoss

Bis hierhin und schnell wieder zurück!

Unterwasserkaninchen

 
Aqua Pond24. de  Ihr Partner für Aquarium, Aquaristik, Teich und Koi

Aller Widrigkeiten (siehe Gasalarm im Dachgeschoss) zum Trotz - und dazu zählen nicht nur die fünf Stunden im Plastikeimer, sondern sehr wohl auch der zweistündige Aufenthalt in einer Transporttüte (siehe Mut zur Lücke) - haben die Platies1 alles getan, um der Aussage Lebendgebärdende pflanzen sich fort “wie die Kaninchen”2 gerecht zu werden. So wurde bereits ein oder zwei Tage nach dem Notaufenthalt im Plastikeimer das erste Jungtier gesichtet. Zuerst noch für eine optische Täuschung gehalten, konnte der “Fund” bereits am darauf folgenden Tag durch ein zweites Augenpaar bestätigt werden.

Platy-Nachwuchs

Mittlerweile haben sich zum Erstentdeckten noch drei weitere Jungtierfunde hinzugesellt. Ob es bei Vieren bleibt ist allerdings noch ungewiss, da die mittlerweile doch sehr dichte Bepflanzung die Suche nach den bisher fünf Millimeter großen Jungtieren erschwert. Einige werden jedoch sicherlich den kanibalischen (ausgewachsenen) Artgenossen zum Opfer gefallen sein - nicht unbedingt dramatisch, da erstens eine Zucht garnicht angedacht war und ist und zweitens so der Platz im Aquarium nicht ganz so schnell knapp wird.

1 Xiphophorus maculatus
2 Baensch H. (Hrsg.): Aquarien Atlas, Band 1, 15. Auflage,
   Mergus Verlag, Melle 2006, S. 589

10 Reaktionen zu “Unterwasserkaninchen”

  1. Anne

    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs.
    Ich hatte mal ein großes 800 l Becken in dem eine Menge Buntbarsche lebten. Und bei meinem Sohn im Zimmer stand so ein kleines 50 oder 60 l Becken mit Guppys, Platies, Black Mollys, Neons und Schwerträgern. Die Guppys vermehrten sich auch sehr rasant … viel zu rasant für das Minibecken. Zum Glück wurden die Neugeborenen genauso schnell wieder weggefuttert wie sie das Licht der Welt erblickten, sodaß die Population nicht aus den Fugen geriet.
    Eines Tages kam ich dann auf die Idee, die werdenden Mamifische in ein Ablaichgefäß zu setzen, wo die Kleinen dann nach unten durch ein Gitter sanken und so nicht gefressen werden konnten.
    Auf die Art und Weise hatte ich immer allerfrischstes Lebendfutter für die Barsche …

  2. Danny

    Es ist immer wieder erstaunlich wie sich die Natur gegen die widrigsten Umstände durchsetzt. Auch bei mir ist es so und ich muss sagen, dass es sehr schwer ist der Population Herr zu werden. Aber ein Aquarium ist für mich nicht wegzusetzen. Es gibt wenig was so entspannend wirkt.

  3. Ingolf

    @Anne:

    Ich musste das schon umgekehrt machen. Fürsorglich von den Eltern bewachte Buntbarschbabys finden im Aquarium einfach zu optimale Bedingungen vor, damit sich die Population von alleine regulieren würde.

  4. Kristof

    Mittlerweile wurde schon der sechste Platynachwuchskandidat “entdeckt” - für ein 800l-Becken wäre das sicherlich noch zu verkraften, aber in knapp 60 Litern wird es dann für letztendlich 11 Platies und 7 Otos etwas eng *seufz*. Zur Zeit steht die Überlegung im Raum, noch einen etwas rabiateren, fleischfressenden Einzelgänger dazuzusetzen - gerade in Anbetracht der Tatsache, dass zwei Platy-Weibchen schon wieder einen dicken Bauch “schieben”. Für Besatztipps bin ich jederzeit zu haben :-)

    P.S.: Falls es sich herausstellen sollte, dass “Raubfische” aller Art zu groß für ein 60×30x30-Becken sind, hätte ich Platies abzugeben ;-)

  5. Anne

    @Ingolf: Also bei der guten Lebendfutterversorgung gediehen die Barsche allesamt sehr gut. Ich habe sie immer an einen Aquarienhandel abgegeben. Genau wie die kleinen Ancistrus (Antennenwelse) - da sorgte mein Päärchen auch immer fleissig für Nachwuchs.

    @Kristof: Ein Skalar ist da vielleicht ganz hilfreich - aber nur ein ausgewachsener.
    Mich bat seinerzeit mal ein Freund, seinen Skalar zu nehmen, der sich in seinem kleinen Becken über all die kleinen Fische (wie Du sie hast) hermachte. Ich dachte, daß er meinen afrikanischen Barschen schon nichts tun würde (eher wohl umgedreht), weil die ja teils größer waren als er - und ja auch Raubfische mit einem beachtlichen Gebiss waren. Aber Pustekuchen: nachdem innerhalb weniger Tage über Nacht der 3. Barsch einfach so verschwunden war, packte mich die Wut. Ich warf den Massenmörder kurzerhand in die Toilette und drückte dann mit viel Genugtuung die Spülung. Das war wirklich der erste und auch der letzte Fisch, den ich so entsorgt enthabe. Hätte mir nie vorstellen können, daß ich mal einfach so ein Lebewesen in die Kanalisation spülen würde.
    Aber ich habe deswegen niemals auch nur ein annähernd schlechtes Gewissen gehabt … *g*

  6. Sven

    @Kristof
    meine Freundin hat auch so ein Fischbecken und genau das gleiche Problem. Eigentlich wollte sie keine Babies und irgendwie hat sie jetzt auch ganz viele kleine Fische. und die hat sich so einen Raubfisch gekauft (bin mir nicht mehr sicher, was das für einer war Hecht? oder Barsch?-Kenn mich nicht aus…). Leider schwimmt diese nur dumm rum und ist leider die kleinen nicht. Also ist der relativ sinnlos.

  7. Thorsten

    Bei mir verstecken sich die Jungen immer unter einer großen Wurzel und überleben alle. Zum Glück sind es aber auch noch nicht so viele, obwohl ich auch schon wieder ein paar schwangere Guppys habe. Aber einfach so lebendig die Toilette runterspielen könnte ich keinen Fisch.
    Womit ich aber wirklich langsam ein Problem bekomme, ist mein Schneckenzuwachs. So stören sie mich nicht, teilweise machen sie sich aber schon über die Pflanzen her.

  8. Kristof

    Glücklicherweise konnte der mittlerweile auf sieben Stück angewachsene Platy-Zuwachs vermittelt werden - in 4-6 Wochen wird dieser eingetütet und an eine Bekannte weitergereicht, die derzeit unter Fischmangel leidet; bei diesen vermehrungsfreudigen Platies dürfte diesem Mangel schnell ein Ende bereitet werden ;-)

    Thorsten: Da hilft nur Absammeln, Absammeln und nochmal Absammeln; Schnecken vermehren sich nahezu genauso schnell wie diverse lebendgebärdende Zahnkarpfen. Sollte sich die Population allerdings noch in (gesunden) Grenzen halten, versuche es mal mit einer Gurken- oder Zucchinischeibe - diese schmeckt den Schnecken meist besser, als die Aquarienbepflanzung und hilft, sollte sich die Population vergrößern, auch dabei, die Schnecken besser zu orten und dann abzusammeln.
    Ich für meinen Teil bin im Moment noch sehr froh ob der sich wieder vergrößernden Schneckenpopulation, da die Schnecken ja unter anderem den Ruf genießen, den Bodengrund etwas aufzulockern und für eine bessere Belüftung Desgleichen sorgen.

  9. Treppenlift

    Ich habe mir gleich einen 500l Behälter besorgt, ich denke die sollten auf einen Hauch von Freiheit spüren dürfen.

  10. Treppenlifter

    Na, also sowas Kaninchen zu nennen… sowas aber auch :-) Finde ich nicht so ganz okay. Sind ja schließlich ganz schöne Tiere, diese Fische. Habe ein Becken mit Fischen geholt und bin begeistert darüber. Macht Spaß, Ihnen beim Fangen spielen zuzusehen.

Einen Kommentar schreiben